Selbstverständlich habe ich gemeinsam mit dem Kunden und dem Dreieck „gespielt“, so dass er selbst auf seine beste Option kommen konnte. Schließlich kann niemand jemand anderem dessen beste Option mit Sicherheit präsentieren – da muss schon jeder selbst darauf kommen.

Wohlfühldreieck1

Die Überlegungen des Unternehmers waren letztendlich folgende:

  1. Wenn ich Sub 1 eliminiere (hat er so gesagt:-)), dann bricht bei Sub 2 vielleicht alles zusammen. Damit würden auch unsere Kunden unglücklich bis ernsthaft in ihrer Existenz gefährdet, was im ersten Schritt meine Mitarbeiter ausbaden müssten und mittelfristig unser Unternehmen sicherlich große Einbußen hätte, auf Grund des Wegfalls von vielen Kunden wegen der Unzufriedenheit.
  2. Wenn ich Sub 2 fachlich aufbaue und von meinen Ressourcen etwas „dazu gebe“, würde ich die Kunden gut bedienen, müsste allerdings mit einer starken Überlastung meiner eigenen Mitarbeiter rechnen, was sich sicherlich nicht nur kurzfristig abspielen würde und damit wiederum mittelfristig für das Unternehmen zu einem Problem bei unserem derzeitigen Fachkräftemarkt führen würde.
  3. Wenn ich Sub 1 in mein Unternehmen integrieren würde und somit die Service-Abwicklung zentral steuern könnte und meine Prozesse auch in das Sub 1 ausrollen könnte, wären sowohl alle Mitarbeiter zufrieden, als auch könnte ich die Zufriedenheit meiner Kunden deutlich erhöhen was sich mittelfristig ganz bestimmt auch auf meine Unternehmenszahlen auswirken wird. Somit ist die Investition in die Integration des Sub 1 gerechtfertigt.

Es ist für uns momentan nicht wichtig, für welche Variante sich der Unternehmer in diesem Fall entschieden hat. Wichtig ist für uns, dass er in seine Betrachtung mit Hilfe des Wohlfühldreiecks immer ALLE DREI BETEILIGTEN einbezogen hat. Er hat bei jeder Option den Kunden, den Mitarbeiter und das Unternehmen betrachtet.

Ja, er hat sich tatsächlich für 3. entschieden und ist momentan in Verhandlung mit seinem Sub 1.

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