Ist doch das Gleiche, oder?

Nein, ganz und gar nicht! Ich kann Dinge ganz genau richtig machen, oft mit viel Energie, viel Aufwand und perfekt in der Ausführung – prima, dann war ich beschäftigt und habe das Gefühl sooooo viel soooo gut erledigt zu haben. Das ufert manchmal auch in blinden Aktionismus aus. Warum blind? Einfach deshalb, weil bei diesem perfektionistischen Vorgehen das Hauptaugenmerk zu 100% auf dem WIE liegt. Und das WOZU? Tja, das ist dann wohl unter den Tisch gefallen.

Das Richtige tun beinhaltet unbedingt, dass ich das WOZU vor Augen habe. Nur so kann ich überhaupt entscheiden, was „das Richtige“ für mich genau jetzt ist. Hilfreich ist oft auch, wenn ich mich schon für das Richtige entschieden habe, zu wissen wie es richtig geht (oder ich eigne es mir eben dann an, wenn ich entschieden habe, dass es das Richtige ist). Allerdings dürfen wir an dieser Stelle auch gerne mal die 80-20-Regel, also das Pareto-Prinzip, in den Blog-Raum werfen: In 80% unserer Ergebnisse erreichen wir in 20% unserer Zeit, woraus sich wiederum ableitet, dass wir in den aufwändigen 80% unserer Zeit gerade einmal 20% der Ergebnisse hinbekommen. Lässt sich da etwa Zeit sinnvoller verwenden?

Lasst uns einfach im ersten Schritt immer daran denke, was das Richtige ist und an zweiter Stelle erst, wie wir es richtig machen.