Auf Grund der Rückmeldungen und Fragen dazu möchte ich nochmals zum Gedankenaustauschbeitrag mit Valentin Jäger von vorgestern zurückkommen.

Ja, die Life Food GmbH ist kein Großunternehmen, eher kleiner Mittelstand mit knapp 250 Mitarbeitern. Und ja, die derart erfolgreiche Tofu-Produktion und die gesamte Unternehmenskultur lässt sich maßgeblich auf das Prozessmanagement zurückführen.

Unabhängig von der Unternehmensgröße ist heute vermutlich jedem klar, dass man Prozesse nicht nicht managen kann! Der Unterschied liegt lediglich in der Wirksamkeit – ganz einfach:-)

  • „Jedes Prozessmodell ist falsch“ – kann man einerseits so interpretieren, dass es nicht notwendig ist, Prozesse zu modellieren und zu dokumentieren, weil es ja „eh falsch“ ist. Oder eben die zukunftsweisende Interpretation, dass der Perfektionismus in der Prozessmodellierung hinderlich ist und mit diesem Wissen um die (bewussten) Unschärfen die Prozessziele im Mittelpunkt stehen und damit wirksame Strategieumsetzungen gewährleisten
  • „Praktischer Nutzen“ – der ist immer Ansichtssache. Genau das ist der Punkt: Wenn wir den Prozess (Welt) und das Prozessmodell (Darstellung) im luftleeren Raum betrachten, wird der Nutzen wenn dann nur rein zufällig vorhanden sein. Daher ist nicht nur der Sender und Empfänger sondern auch das Ziel des Senders und die potenziellen Fragen des Empfängers abzugleichen und zu berücksichtigen.

Dann klappt’s auch mit der Kommunikation:-)                  HappySenderEmpfänger