Innerhalb der fortschreitenden Digitalisierung dürfen wir uns zunehmend mit agilen Methoden beschäftigen. Und zwar nicht, dass wir von der Software-Entwicklung sprechen, in der Scrum und ähnliche Methoden schon an der Tagesordnung sind. Nein, wir dürfen in die Welt des Prozess- und Projektmanagements eintauchen und finden dort immer mehr abgewandelte und teilweise versteckte Elemente aus den agilen Werkzeugkästen, wie beispielsweise Kanban, Design Thinking oder eben auch Scrum. So wundert es im Vertriebsmeeting keinen mehr, wenn wir unseren Wunsch-Kunden aus Spagetti basteln oder eben im Prozessmanagement den kontinuierlichen Verbesserungsprozess aus Kanban leise schleichend wie ein trojanisches Pferd einbauen, in dem wir jährlich die wertschöpfenden und unterstützenden Prozesse unter die Optimierungslupe nehmen. Prozesse werden verschlankt und auf ihre Engpässe abgestimmt. Dazu ist es gar nicht notwendig einen durchgängig verstandenen Methoden-Ansatz zu wählen, sondern das Prozessmanagement bedient sich zunehmend den Sahnestückchen, die eben gerade passen. Somit steigert sich die Qualität der Prozesse unheimlich und oft auch schlagartig durch einen entsprechenden Seitenhieb aus einem anderen Feld.