Für einen durch-und-durch Fairness-Fanatiker ist das bei jedem einzelnen Prozess erneut die Frage: ist der Prozess für alle Beteiligten fair?
Was ist denn überhaupt wirklich fair?

Fair ist meiner Meinung nach alles, was klar definierte Regeln hat, alle Beteiligten eingewilligt haben, diese zu respektieren und dann genau diese Regeln auch eingehalten bzw. wenn notwendig auch entsprechende Sanktionen vollzogen werden und keiner „versteckte Tricks“ zur Regelumgehung anwendet.

Wenn wir bei jedem Prozess das Wohlfühldreieck befragen, wo die Beteiligten langfristig stehen, werden wir genau diese Fairness einbauen können. Wenn ein Prozess durchgängig und ordentlich definiert ist, ist die Anwendung tatsächlich fair. Ein anderer Punkt ist natürlich das Ziel:
Es kann z.B. der Prozess selbst sehr fair – also transparent und eindeutig – definiert sein und das Ziel hat einen versteckten Haken – also ein Ziel hinter dem Ziel.

Hier was zum Wohlfühldreieck – die Auffrischung: Wohlfühldreieck stehend