… so hochtrabend ist das gar nicht, sondern sehr simpel:

Die Motive geben Energie, die Energie darf in die Prozesse, die Prozesse führen mich zum Ziel und damit zur Befriedigung meiner Motive. Und schwupps, haben wir den berühmten Kreisel, der sich immer schneller dreht.

Also ganz konkret: wir stellen uns vor, dass ein sehr stark ausgeprägtes Motiv die Bindung ist. Nun überlegen wir uns das Prozessziel für den Mahnprozess und werden bei meiner nun schon berühmten Auswahl zwischen „Cash“, „Liquiditätsplanung“, „Vertrieb“, „Qualitätsverbesserung“ und „Kundenbindung“ nun automatisch den letzten Punkt, also natürlich die „Kundenbindung“ als Ziel wählen.  Nun stellen wir uns vor, dass der bisherige Mahnprozess lediglich auf schriftlichen Austausch von Informationen und Androhungen ausgerichtet war, was natürlich richtig und für die ersten beiden Ziele sicherlich gut gewählt war. Wir werden vor dem Hintergrund der Kundenbindung nun sicherlich einen persönlichen Kontakt per Telefon oder sogar einen Besuch in den Prozess einbauen, weil der Prozess nun ein anderes Ziel hat und durch ein anderes Motiv gesteuert ist. Vielleicht darf nun noch jemand anderes anrufen, weil diese Person sowieso sehr auf den Kundenkontakt und die Bindung aus ist und nochmals schwupps, nimmt dieser bisher sehr lahme Mahnprozess richtig Schwung auf. Er wird von der Energie des Bindungsmotivs gefüttert.

Nutze diese Energie und lasse deine Prozesse leben!