Immer wieder kommt es an einer Stelle zu Missverständnissen, die für die Definition immens wichtig ist: WARUM und WOZU

Wenn ich mich frage „warum“ ich etwas tue, dann frage ich nach dem Auslöser. Also nach dem Verursacher in der Vergangenheit. Das kann beispielsweise in der Vergangenheit ein Ereignis gewesen sein, dass mich dazu veranlasst hat, das zu tun, was ich JETZT gerade mache oder auch denke. Ein Warum kann auch eine Anweisung oder gar ein Befehl oder schlicht eine Gewohnheit sein, was im Fall von Prozessen am häufigsten vorkommt.

Warum oder Wozu?

Wenn ich im Gegensatz dazu frage „wozu“ ich etwas tue, dann ist diese Frage auf die Zukunft gerichtet – auf mein Ziel, das ich mit meinem Handeln in der Gegenwart (JETZT) erreichen möchte!

Entscheide selbst, welche Frage für dich die hilfreichere ist – bei mir ist es eindeutig die WOZU-Frage! Und bei Prozessen ist es super wichtig BEIDE Komponenten zu betrachten:

Warum wird dieser Prozess so gemacht?

Wozu ist dieser Prozess gedacht?

Das Gleichsetzen beider Komponenten erzeugt im Prozessmanagement maximale Verwirrung – lasst uns diese ab sofort auflösen!