Zurück zum Wohlfühldreieck: Übertreibt es eine „Ecke“,  also kommt das Bedürfnis eines Beteiligten vergleichbar besser zum Zug als die beiden anderen Ecken. Kippt immer das GANZE Konstrukt um. Es gibt keine Variante, bei der langfristig nur ein Klotz das Dreieck verlässt.

Wohlfühldreieck umgefallen

Stellen wir uns die 3 Klötze in der Mitte aufeinander stehend vor…– das ist sehr einfach zu bewerkstelligen, sowohl auf dem Wohlfühldreieck als auch in der Realität. In diesem Fall sind aber alle Beteiligte zu weit von ihrem Ziel, der äußersten Ecke, entfernt, so dass Menschen mit Zielen diese Form nicht lange mittragen werden. Sowohl das Unternehmen als auch die Kunden und Mitarbeiter werden damit nicht langfristig leben können. Gemeinsames Ziel ist es also, das Dreieck in Balance zu halten, in dem die Klötze möglichst weit außen liegen. Das Ausbalancieren des Dreiecks kann also nur gelingen, wenn eine Veränderung an einer Ecke mit einer Veränderung an beiden anderen Ecken einhergeht. Der Aufbau erfordert Gefühl: die Fingerspitzen leiten jede kleine Unsicherheit, jedes Wanken und jeden Kippversuch direkt weiter. Die Hand reagiert automatisch als Stütze, so lange bis das Dreieck samt allen 3 Klötzen steht.