Diese Woche hatte ich mir über Macht Gedanken gemacht und möchte nun einmal kurz klar machen, was für eine Macht hinter guten Prozessen steckt!

Mein 14-jähriger Sohn Linus hat sich letztes Wochenende das 10-Finger-Schreibsystem beigebracht und beim Sonntagfrühstück hatten wir diesen Dialog:

Linus: „Das ist echt blöd, mit meinen zwei Zeigefingern geht es besser!“

Ich: „Das ist klar, weil du über das nachdenken willst, was du schreibst.“

Linus: „Klar, ist ja Sinn der Sache, wenn ich etwas aufschreibe… deswegen würde ich ein Buch sicherlich immer von Hand schreiben.“

Ich: „Hmm, verstehe ich. Um auch beim Maschineschreiben über das nachdenken zu können, was der Inhalt ist und nicht über die Technik, wie du den nächsten Buchstabe findest und antippst, muss das neue Tipp-System in dir drin ein automatischer Prozess sein.“

Linus (ein paar Stunden später): „Cool, wenn ich nun ‚das flö jassd‘ schreibe, muss ich nicht mehr an meine Finger denken. Ich kann dabei schon an den Inhalt denken – und der macht wirklich nicht viel Sinn:-)“

Genau das ist die Macht von Prozessen! Wenn ein Prozess so richtig sitzt, egal ob in uns selbst oder unserer Organisation, dann können alle Beteiligten über die Inhalte nachdenken… wenn wir nun davon ausgehen, dass „die machthabenden Chefs“ genau das wollen, kommen wir endlich tatsächlich weg vom Industriezeitalter hin endlich im Informations-Kommunikationszeitalter an!

 

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