Berater, Vertriebler und Marketingexperten würden selbstverständlich gerne das Umdenken den Unternehmen und Unternehmern selbst und auch den „etablierten“ Institutionen wie der IHK und dem Wirtschaftsrat sowie der Politik verordnen. Als Unternehmerin lass ich mir nichts vorschreiben – logo! Also darf ich selbst den Nutzen entdecken. Manchmal schmerzlicher, als das notwendig wäre. Wozu gibt es schließlich Modelle?

Wenn ich etwas oder jemanden sehe und genau den Vorzug aus der Betrachtung haben möchte, werde ich dies „nachahmen“. Das ist keine neue Erfindung und keiner Idee, sondern einfach von Kindern abzugucken: Kinder lernen vom Zusehen, Ausprobieren und TUN – Erwachsene übrigens auch.

Warum sollte nun ein Unternehmen umdenken? Prof. Knoblauch hat es diese Woche ganz einfach auf den Punkt gebracht: „Keiner von uns gibt sich heute noch gerne mit mittelmäßigen Produkten und Dienstleistungen zufrieden. Keiner von uns hält Ausschau nach einem durchschnittlichen Restaurant oder nach einem mittelmäßigen Film, wenn wir ausgehen. Niemand sagt: „Vergeben wir den Auftrag einfach an eine Firma, die die Aufgabe halbwegs gut erledigen wird.“ Nein, wir wollen für unser Geld das Allerbeste, was wir dafür kriegen können!“

Genau deswegen wird es Umdenken auf Rezept zwar nicht geben, dafür werden immer mehr Unternehmen die Erfahrung von erfolgreichen Modellen und Prozessen nutzen, um für ihre eigenen Kunden und Mitarbeiter tatsächlich „Best Practice“ praktizieren zu können und das Allerbeste bieten zu können.